Maurice und die Ukulelen
Maine Coon Kater – wenig gebraucht – zu verschenkenâ

Er maunzt, schaut mich an und stapft schnurstracks unter die Couch am anderen Ende des Raums.
Okay, vielleicht ist es ihm zu warm geworden … was auch immer?
Ich stell’ die Ukulele weg, tippe weiter.
Er kommt unter der Couch vor,
maunzt,
legt sich neben meinen Oberschenkel und schnurrt.
Deutlicher wird’s nimmer.

Vielleicht besteht Hoffnung?
Die erste Begegnung von Maurice und Ukulele verlief etwas irritierend .. anstelle sich gemĂŒtlich schnurrend zusammenzurollen und sich von den sanften Tönen tragen zu lassen stapfte Maurice schnurstracks ans andere Ende des Raums und hockte sich demonstrativ unter die Couch.
Okay ich geb’s zu: Ich spiele Ukulele nicht weil ich’s gut kann sondern weil’s mir einfach SpaĂ macht. Und ich spiele gerne und oft.
Fazit: Maurice wird sich dran gewöhnen mĂŒssen.
Und dann – die groĂe Ăberraschung!
Maurice mag es durchaus wenn ich spiele – wenn ich meine kleine KoAloha aus dem Case hole, dann sitzt er neben meinem Oberschenkel und kuschelt sich eng an mich. (Die Kleine ist aber auch fantastisch – ich liebe den warmen, vollen und doch so sĂŒĂen Klang, es ist meine erste Koa Ukulele und ich hab mich instant verliebt!)
Aber wehe ich wechsle zurĂŒck auf meine Enya (Carbon), dann sitzt er verlĂ€Ălich unter der Couch und wirft mir einen vernichtenden Blick zu.
Maurice ist ein Connaisseur!