Anlage einer Blütenhecke

Ein jeder Naturgarten benötigt eine Blütenhecke.

Der Platz dafür war schnell gefunden, ein langer Streifen im Norden des Grundstücks, ein eher weniger genutzter Teil des Gartens.

Wie üblich haben wir die Position der Sträucher mittels Drohnenüberflügen, Sonnenstandsberechnungen und Holzgliedermaßstab ermittelt und flugs darauf mit Kreidespray markiert.

Bei der ersten Überprüfung – großes Kopfschütteln – eine Blütenhecke in Reih’ und Glied, nein, das wollen wir bitte lieber doch nicht.

Zurück an den Zeichentisch … lange, elegante Schwünge, das passt doch wesentlich besser! Die Position der Pflanzen mit Blumentöpfen markiert, um sich das Ergebnis besser vorstellen zu können und dann begann bereits die Planung – was genau möchten wir eigentlich setzen?

250 Stück Bleiwurz (ceratostigma plumbaginoides)
Die Pflanzen haben sich bereits gut eingelebt, in kurzer Zeit wird das hier eine geschlossene Blätter- und Blütendecke bilden

Die Auswahl der Sträucher war eine Freude – die gesamte Farbpalette sollte vertreten sein und vor allem: es sollte keinen Tag im Jahr geben an dem nicht zumindest ein Strauch in Blüte stand.


Die Planung ist voll aufgegangen – bereits wenige Jahre später ist die Hecke beinahe völlig blickdicht und zu jeder Jahreszeit nicht nur eine Augen- sondern vor allem auch eine Bienenweide.

Ein einziges Problem blieb vorerst – das Unkraut (vor allem Gräser) wucherte etwas zu freudig zwischen den noch nicht ausgewachsenen Sträuchern – eine Lösung war schnell gefunden, eine Unterpflanzung der gesamten Hecke mit Bleiwurz; im Frühling und Frühsommer eine geschlossene Decke mit wunderschönen dunklen Blättern, ein perfekter Hintergrund um die Blüten der Hecke zum Leuchten zu bringen, im Spätsommer ein Meer aus violetten Blüten, herrlich anzusehen und dann im Herbst eine langandauernde orangerote Herbstfärbung.

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